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Football in M'gladbach kein Hort für Fremdenfeindlichkeit

Vorstand des MG Wolfpack leitet Ausschlussverfahren gegen U19-Spieler ein

Mönchengladbach Das vergangenen, spielfreie Wochenende in der U19 NRW Oberliga nutzte der Vorstand des MG Wolfpack zur Bekanntgabe des vorläufigen Abschlusses der vereinsinternen Untersuchung zum Rassismusvorwurf. Einer oder mehrere Spieler des Mönchengladbacher U19-Teams sollten im Heimspiel gegen die Münster Mammuts fremdenfeindlich motivierte Äußerungen gegenüber einem Gegenspieler und/oder Coach der Gäste getätigt haben.

Als Ergebnis der eigenen Ermittlungen ist die vorsorgliche Suspendierung zweier in den Vorfall involvierter 15-jähriger Spieler des MG Wolfpack wieder aufgehoben worden – hier hatte es auf dem Platz eine Verwechselung bzw. im Nachgang keine eindeutige Feststellung einer vermeintlich rassistischen Beleidigung gegeben. Hingegen bestätigt haben sich aber leider die Verdachtsmomente gegen einen 19-jährigen Spieler des Teams, der inzwischen auch vom Verband wegen „unsportlichen Verhaltens“ die Höchststrafe von drei Spielen Sperre erhielt.

Damit wollen es die Verantwortlichen des MG Wolfpack aber nicht bewenden lassen - der Vorstand hat mittlerweile ein Vereinsausschlussverfahren auf den Weg gebracht. "Hier ist eine eindeutige Positionierung gegen jedwede Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus notwendig. Als Verein müssen wir auch unserer sozialen Verantwortung gerecht werden - gegenüber der Öffentlichkeit, aber auch für alle unsere Mitglieder.", so der erste Vorsitzende des A.S.M.G., Gregor Bolten wörtlich. Für das U19-Rückspiel in Münster denke man z.B. deshalb im Dialog mit den Mammuts über eine gemeinsame öffentliche Aktion gegen Rassismus nach.

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