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Investigativer "Journalismus" macht uns kirre!

Gegendarstellung zum Bericht im Mönchengladbacher "Stadtspiegel"

Darf ein Redakteur einer Mönchengladbacher Wochenzeitung, in urlaubsbedingter Abwesenheit seines Redaktionsleiters, unwidersprochen einen derart schlecht recherchierten Artikel auf die Titelseite der gestrigen Ausgabe platzieren, der unseren Verein in dieser Art und Weise in Misskredit bringt? Wir meinen: Nein!

Also möchten wir an dieser Stelle klar stellen: Mit uns, dem Verein American Sports Mönchengladbach e.V., der Heimat der ortansässigen American Football-Teams des „MG Wolfpack“, hat der Redakteur, Herr S. nie gesprochen. Auch wurde Herr S. nie am Platz gesehen. Sämtliche Aussagen über Art, Dauer und Intensität des zitierten „Sportlärms“, im Artikel fälschlicherweise als Fakten dargestellt, beruhen augenscheinlich auf den Aussagen der Interviewpartner des Herrn S.

Unser Stadionsprecher wird nicht nur äußerst lückenhaft, sondern auch völlig falsch zitiert. Ansatzweise ordentlich recherchiert hätte Herr S. stattdessen folgenden Satz drucken lassen können: „Dass einige Anwohner uns anscheinend als Belästigung empfinden, tut uns sehr leid. Wir möchten niemanden stören. Kommen Sie stattdessen einfach rüber zu uns an den Spielfeldrand - und lassen sich vielleicht sogar begeistern von unserem Sport.“ Dass eine ganze Reihe von Anwohnern diese Einladung, bei für Sie freiem Eintritt, annahmen, sei der Vollständigkeit halber ergänzt.

Weitere Fakten: Es handelt sich bei dem uns zur Nutzung überlassenen Sportplatz seit mehr als 40 Jahren um eine (mittlerweile ehemalige) Bezirkssportanlage, auf der bis 2015 zwei Fußballvereine ansässig waren. Mit Spielbetrieb an rund 30 Wochenenden pro Jahr. Wir haben unsere Heimspiele dieses Jahr an insgesamt 10 Wochenenden absolviert, davon an zweien ohne jedwede Beschallung. Der zitierte Anwohner hat keine Anzeige erstattet, sondern sich beschwert. Über den Lärm der Trommel - alles andere war ok. Daraufhin haben wir das im wahrsten Wortsinn „betroffene“ Mitglied gebeten, aufs Trommeln zu verzichten. Hat der auch gemacht. Die von uns angestrebte Kontaktaufnahme zum Beschwerdeführer konnte nicht erfolgen, da dieser namentlich nicht genannt werden wollte. Schlussendlich ist eine Behauptung tatsächlich zutreffend: die Saison ist vorbei. Tatsächlich gibt es sogar Trainingseinheiten – aber mitnichten auf der Anlage in Mülfort, sondern im Grenzlandstadion und in diversen Hallen quer durchs ganze Stadtgebiet verteilt, Herr S.!

Was also treibt einen „Wochenblatt-Schreiber“, wie er sich selbst bezeichnet, zu so einem unausgewogenen und sachlich mangelhaften Seite-1-Artikel? Unsere Anfrage an die Redaktionsleitung der Wochenzeitung blieb leider unbeantwortet. Würden wir uns auf das investigative Niveau des Herrn S. herabbewegen, könnten wir jetzt wilde Vermutungen anstellen. Tun wir aber nicht. Behauptungen in den Raum stellen, einfach mal spekulieren – nicht unser Verständnis von Öffentlichkeitsinformation.

Wir sind seit Gründung im Jahr 2011 im stetigen und konstruktiven Dialog mit der Stadtverwaltung, möchten unseren rund 350 Mitgliedern, darunter fast 250 aktive Kinder und Jugendliche, möglichst gute Rahmenbedingungen zur Ausübung ihres Sportes bieten. Sport und Nachbarschaft, Herr S., verlangt immer Kompromisse auf beiden Seiten. Das wissen unsere Vereinsmitglieder genauso, wie es die bürgerliche Gemeinschaft von Sportanlagenanwohnern „im Grünen“ erwarten darf.

Wie habt ihr unsere Heimspieltage bisher erlebt? Was sind eure Erfahrungen mit unserer Sportart? Teilt uns eure Meinung, eure Kritik und/oder eure persönliche Erfahrung mit dem Rudel mit: gerne per mail an vorstand@mg-wolfpack.de oder auf unserer facebook-Seite.

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