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Knoten platzt erst spät

MG Wolfpack gewinnt mit 24:13 über Kevelaer

Mönchengladbach  Mit einem 24:13 Sieg (0:0/7:7/7:6/10:0) über Aufsteiger Kevelaer endete am Samstagnachmittag das zweite Heimspiel von Mönchengladbachs American Footballern. Nach vielen vergebenen Chancen brauchte das verletzungsbedingt ersatzgeschwächt angetretene MG Wolfpack bis tief in die zweite Halbzeit, um sich punktemäßig entscheidend von den Gästen abzusetzen. Dabei sahen die rund 250 Zuschauer im Stadion an der Bruchstraße starke Auftritte vor allem der Defensive-Abteilungen beider Teams; mit insgesamt sechs Interceptions (abgefangene Pässe) und zwei weiteren Turnovers durch fumble (freier Ball) verschafften die Verteidigungsreihen dem Publikum einen abwechslungsreichen Nachmittag. Nach Spiel Nummer zwei von dreien innerhalb drei Wochen – am kommenden Sonntag reisen die Mönchengladbacher zu den bislang sieglosen Witterschlick Fighting Miners – rangiert das Wolfpack aktuell auf Platz 3 der Verbandsligatabelle West.

Bei bestem Footballwetter stand für die Seniors des MG Wolfpack am vergangenen Samstagnachmittag das zweite und gleichzeitig schon letzte Heimspiel vor der Sommerpause an. Im Stadion an der Bruchstraße empfing das Rudel den bis dato amtierenden Tabellenzweiten und Aufsteiger Kevelaer Kings zum ersten Aufeinandertreffen überhaupt. Von Beginn an dominierte die Defensive-Abteilung des Rudels die Partie, gewährte dem Angriff der Kings zunächst keine Möglichkeiten, sich der Endzone zu nähern. Umgekehrt machte es die Verteidigung der Gäste nicht viel schlechter; zusätzlich fehlte dem Passspiel von Wolfpack-QB Jason Scales (#13) noch die letzte Präzision – das erste Quarter endete ohne Punkte.

Und nach dem ersten Seitenwechsel jubelten zunächst die Gäste: nach zwei Tacklings der schwächeren Art nutzte der Runningback der Kings den Raum und eine seiner wenigen Chancen, scorte per TD-Lauf plus PAT – die Kevelaerer gingen mit 0:7 in Führung. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause gelang dem Rudel dann der zu dem Zeitpunkt durchaus verdiente Ausgleich; J. Scales bediente Wide Receiver Sebastian Radeck (#17) mit schönem Pass zum Touchdown, #41 Niklas Schützendorf verwandelte den PAT sicher. Mit einem 7:7 Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Quarter zunächst das gleiche Bild: die Defense des Rudels hielt den Angriffsbemühungen der Kings stand, die Offense verlangte der nach wie vor aufmerksamen Verteidigung der Gäste alles ab. Auch aufgrund der personellen Zwangslage in den Mönchengladbacher Reihen – beide etatmäßigen Runningbacks des Wolfpack hatten sich beim Sieg gegen die Riders in der Vorwoche verletzt – überwog beim Gastgeber das Passspiel. Fast folgerichtig fand dann auch J. Scales mit einem tiefen Pass auf Wide Receiver Isaiah (#21) sein Ziel – der junge Amerikaner konnte den Ball trotz Doppeldeckung sicher in der Endzone fangen, das Wolfpack ging mit 14:7 in Führung (PAT gut).

Noch vor dem letzten Seitenwechsel gelang jedoch den Gästen der Anschlusstouchdown, aber auch ein Missgeschick: der PAT-Versuch wurde geblockt. Mit 14:13 ging es ins vierte Quarter. Gegen die jetzt unüberwindliche Defense des Wolfpack wurde das Passspiel der Kings immer riskanter – als folge gelangen dem „Spieler des Tages“, Safety Nico Hommers (#14), in Summe vier Interceptions. Nach solch einer Balleroberung noch vor der Mittellinie konnte die Defense der Kings J. Scales nicht an seinem letzten langen und perfekten Pass auf Football-Urgestein und Wide Receiver Klaus Schröer (#11) hindern, der per Catch und Kurzsprint den dritten Touchdown für das Rudel und die Vorentscheidung markierte (PAT gut). In den letzten zwei Spielminuten hatten beide Teams erneut noch einmal Gelegenheit zu scoren; letztlich war es N. Schützendorf mit einem Field Goal aus 25 Yards vorbehalten, die letzten Punkte zum 24:13 Endstand zu besorgen.

Der HeadCoach des Wolfpack, Phil Scales, freute sich über diesen zweiten Sieg im dritten Spiel, hatte aber zu Recht auch einiges zu kritisieren: „Eine ganze Menge an individuellen Fehlern hat uns heute erneut eine ganze Menge Yards und Punkte gekostet.", so der Cheftrainer nach dem Abpfiff. Und Scales weiter: „Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wenn wir diese Woche daran erfolgreich arbeiten, es bereits am Sonntag besser machen können, gehe ich mit einigem Optimismus in das letzte Spiel dieser Serie."

In der Tat erweist sich die Spieltagsansetzung für Mönchengladbach – drei Spiele innerhalb drei Wochen – im Moment als große Herausforderung für Coaches und Team. Dabei lässt hoffen, dass bereits zwei der drei Spiele vom Rudel, dass sich trotz Verletzungsmisere bisher von Spiel zu Spiel steigern konnte, gewonnen wurden. Aus erster Hand lässt sich der Kampf von Mönchengladbachs American Footballern am besten selbst erleben – über zahlreich mitreisende Unterstützung der Fans ins 80 km entfernte Witterschlick am Sonntag würde sich das Team zudem sehr freuen.

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