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Seniors gewinnen Heimspiel gegen Dortmund knapp mit 7:0

American Footballer übernehmen Tabellenspitze der NRW Oberliga

Mönchengladbach Am Ende der letzten Saison standen sie eigentlich als Absteiger in die Verbandsliga fest, jetzt führt das MG Wolfpack die Tabelle der NRW Oberliga an. Nach drei Spieltagen als einziges Team ungeschlagen – Mönchengladbachs American Footballer bezwangen am Samstag beim Heimspiel in Mülfort die Dortmund Giants mit 7:0 (0:0/0:0/0:0/7:0). Erst in den letzten beiden Spielminuten gelang den Hausherren in einer von den Defensive-Reihen geprägten Partie der entscheidende Score. Mit breiter Brust geht man jetzt in die Vorbereitung auf das Derby in zwei Wochen in Willich; ausgerechnet mit den Schiefbahn Riders, bisher noch ohne Punkteerfolg, haben die Mönchengladbacher aus der letzten Saison noch eine Rechnung offen.

Sehr emotional hatte das Spiel Tabellenerster gegen -zweiter am frühen Samstagnachmittag mit dem Einlauf des MG Wolfpack im Stadion an der Bruchstraße in Rheydt-Mülfort begonnen, sehrplakat emotional ging es für Zuschauer und Teams mit dem einzigen Touchdown des Tages zu Ende. Gab es anfangs, als die Mönchengladbacher Mannschaft um HC David Lux beim obligatorischen Einlauf die drei Trikots der Teamkameraden auf den Platz trugen, die so schwer verletzt fehlten, noch Gänsehaut und den ein oder anderen Kloß im Hals am Spielfeldrand, waren es knapp zweieinhalb Stunden später Tränen der Freude, die kurz vor Ende der Partie gegen Dortmund einige Mönchengladbacher vor Freude vergossen. QB Mike Schwoll (#8) hatte einen 45-Yard-Pass erfolgreich an WR Sebastian Radeck (#17) anbringen können, der danach die fehlenden 25 Yards in die Endzone der Giants zurücklegen und damit das ganze Stadion jubeln lassen konnte. Den anschließenden PAT verwandelte Niklas Schützendorf sicher, das Wolfsrudel hatte für den späten und einzigen Score des Tages gesorgt.

Zwischen zweifelsohne den beiden Höhepunkten des Tages hatten beide Teams nichts Zählbares auf den Platz bringen können. Zu gut und beständig funktionierten auf beiden Seiten die Defensive-Abteilungen, zu uneffektiv und teils nachlässig agierte hüben wie drüben die jeweilige Offense. Die Dortmunder Gäste, die zwei Fieldgoal-Chancen nicht nutzen konnten (einmal geblockt, einmal daneben), präsentierten ein überaus passlastiges Spiel, ohne in den entscheidenden Momenten den Ball in die Endzone der Gastgeber zu bekommen. Der Angriff des MG Wolfpack hingegen mühte sich überwiegend mit Laufspiel um erfolgreichen Raumgewinn, ohne die Giganten letztlich ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Dazwischen wechselte der Ballbesitz immer wieder nach meist dem ersten oder zweiten First Down, die Teams schoben sich munter von links nach rechts übers Feld. Und wieder zurück. Gleich ganze Serien von Strafen wegen Frühstart sorgten zusätzlich für ein reges Bewegen der Kette, die es denn auch zweimal zerriss.

Fehlten dem Spiel auch die eigentlichen Höhepunkte in Form von Punkten, langweilig wurde es nie. Jedes der Teams hätte zu jeder Zeit scoren können; immer wieder gab es Szenenapplaus GiantsWolfpack2für die Defender, die – auf beiden Seiten - einen Angriff nach dem anderen abwehren und kontrollieren konnten. Es brauchte schließlich innerhalb der letzten zwei Spielminuten den vierten oder fünften langen Passspielversuch des ansonsten eher glücklos agierenden Spielmachers des Rudels, M. Schwoll, um nach einem tollen Catch und anschließendem Lauf von S. Radeck die ersten und, erfolgreicher PAT inclusive, einzigen Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Im Anschluss kamen die Dortmunder dann zwar noch einmal bis an die 35-Yardline des Rudels, scheiterten aber letztlich dort im vierten Versuch letztmalig an der Defense der Mönchengladbacher. Die knapp 300 Zuschauer bejubelten den Schlusspfiff erleichtert. Das Spiel hatte seinen glücklichen Sieger gefunden.

Deutliche Vorteile für seine Mannschaft hatte auch der Headcoach des MG Wolfpack, David Lux im Spiel nicht ausmachen können: „In dieser Saison scheinen alle Teams leistungsmäßig ganz eng beieinander. Da entscheiden dann Kleinigkeit im Spiel, oder auch mal die Tagesform. Heute sind wir eigentlich nur froh, dass wir den Ausfall gleich einer ganzen Reihe von Spielern haben kompensieren können. Und dass es am Ende gepasst hat natürlich, ja. Aber selbst wenn fast alle wieder mit dabei sein können, wie ich zumindest hoffe für das Spiel in zwei Wochen gegen Schiefbahn, die Liga ist dieses Jahr total ausgeglichen und super spannend für alle.“

Ein bisschen stolz zeigt sich Lux am Ende dennoch auf „sein“ Team und die derzeitige Tabellenführung: „Die 5:1 Punkte aus den drei Spielen nimmt uns zumindest keiner mehr. Und die beste Defense der Liga kommt aus Mönchengladbach. Da müssen alle anderen dann erst mal vorbei.“ Ob Glück oder Können oder ein Mix aus beidem dahintersteckt – den nächsten Auftritt werden die „Seniors“ des MG Wolfpack im Lokalderby am 05.06. bei den Schiefbahn Riders haben, ganz sicher wieder begleitet und lautstark unterstützt durch die zahlreiche Mönchengladbacher Fangemeinde.

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