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MG Wolfpack Ladies gewinnen mit 14:0 in Wuppertal und verteidigen Tabellenführung

Todesnachricht lässt erneuten Punkteerfolg von Mönchengladbachs American Footballerinnen in den Hintergrund treten

 

Mönchengladbach  Die dunklen Regenwolken über dem Stadion der Wuppertal Greyhounds passten am vergangenen Sonntag zu der Nachricht, die die Teams kurz vor Anpfiff des dritten Spieltages in der NRW Regionalliga erreichte. Der Headcoach des Wuppertaler Damenteams, Volker T., war am Morgen an den Folgen eines Schlaganfalles verstorben. Eine erschütternde Nachricht, die alle Anwesenden zunächst verarbeiten mussten. Die Gäste boten spontan eine Neuansetzung an; auf ausdrücklichen Wunsch der Gastgeberinnen wurde dann aber doch gespielt. Am Ende setzten sich die Mönchengladbacherinnen in einem kampfbetonten Spiel erneut zu-Null durch und bleiben damit ungeschlagene Tabellenführerinnen der Liga.

„Heute war das Spiel, und erst recht das Ergebnis, eigentlich zweitrangig. Die Nachricht über den Tod des Trainers aus Wuppertal stand, und steht noch, über allem.“, so Mönchengladbachs Headcoach Frank Wenke nach Spielende. „Die Partie selbst war hart umkämpft, unser noch recht junges Team in allen Bereichen stark gefordert. Erneut haben die Mädels aber bewiesen, dass sie als Mannschaft nicht nur spielerisches Potenzial haben, sondern auch kämpfen können und wollen. Und das bis zur letzten Minute.“ 

Schon kurz nach der Schweigeminute vor Anpfiff des Spieles wurde deutlich, dass sich die Greyhound Ladies, getreu dem Motto „American Footballer(innen) sind eine Familie!“ ihrem verstorbenen Coach zu ehren Einiges vorgenommen hatten. Die Offense der Gastgeberinnen startete fulminant in die Partie, brachte immer wieder lange Pässe an die Frau und erzielte Firstdown um Firstdown. Nur der finale Pass in die Endzone gelang nicht, da sich jetzt auch die Verteidigungsreihe des MG Wolfpack auf das Spiel der Wuppertalerinnen eingestellt hatte. Bestnoten verdiente sich auf Seiten der Mönchengladbacherinnen hier Safety Eleni Garli, die immer wieder den erfolgreichen Catch der geworfenen Pässe verhinderte, schließlich auch eine Interception für sich verbuchen konnte. Überhaupt war die Defense des Rudels die treibende Kraft durch das ganze Spiel, konnte im gesamten Verlauf ihre Endzone erfolgreich verteidigen.

Der Mönchengladbacher Angriff hingegen hatte, auch durch den aufgrund des Regens rutschigen Balles, einige Probleme, ins Spiel zu finden. Erst im zweiten Viertel gelangten mit einem Touchdown durch Quarterback Desiree Kühne die ersten Punkte auf das Scoreboard. Fullback Laura Pfeffer lief die anschließende Two-Point-Conversion erneut erfolgreich in die Endzone der Greyhounds und Mönchengladbach ging mit 0:8 in Führung. Ein Spielstand, der weit über die Halbzeitpause hinaus Bestand haben sollte.

Denn auch im dritten und vierten Quarter schenkten sich beide Teams nichts. Hart wurde um jeden Meter Raum gekämpft, und auch wenn dem vitusstädter Angriff mehr und mehr Raumgewinn durch Laufspiel gelang – die Endzone der Wuppertalerinnen schien nicht erreichbar. Erst zwei Minuten vor Schluss konnte sich Ballträgerin L. Pfeffer bis kurz vor die Goalline der Gastgeberinnen herankämpfen. Große Erleichterung auf Seiten der Mönchengladbacherinnen dann, als eben diese Spielerin im nächsten Laufspielzug haarscharf die Endzone zu einem Touchdown und damit die Entscheidung in diesem Spiel erreichte. So endete die Partie letztlich mit dem finalen Score von 0:14, dem dritten Sieg im dritten Spiel für die Ladies des MG Wolfpack.

Die rechte Freude über die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenführung wollte sich hingegen bei den Spielerinnen und mitgereisten Anhängern des Rudels nach dem Abpfiff verständlicherweise nicht einstellen. Bei aller sportlicher Rivalität wird unter den American Footballvereinen doch immer auch dem „Wir-Gefühl“ ein hoher Stellenwert eingeräumt; so sprach das Team der Mönchengladbacherinnen den Greyhounds am Ende den größten Respekt, aber auch ein Höchstmaß an Mitgefühl zum Tode des leitenden Trainers aus.

Für die Damen des MG Wolfpack beginnt jetzt eine 14-tägige Wettkampfpause, bevor dann am Samstag, 02.06. (KO 15:00) bei den Ladies der Münster Mammuts das nächste Auswärtsspiel ansteht.

wpl 13 05 2018















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